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Agility

Was ist Agility?

Agility ist eine Team-Sportart, in der sich nicht nur der Hund, sondern auch sein Herrchen bewegen darf bzw. muss. Endziel des Trainings ist es, seinen Hund ohne Leine, Leckerli und Spieli in einer möglichst schnellen und fehlerfreien Zeit durch einen Parcours zu leiten. Damit das allerdings wirklich am Ende herauskommt, bedarf es einiges an Training, Motivation, Geduld und Zeit aber auch vor allem viel Spaß.
Der Hund muss lernen auf die „Agi-Kommandos“ und die Körpersprache von seinem zweibeinigen Partner entsprechend zu reagieren, denn der Parcours ändert sich von Mal zu Mal. Durch dieses gemeinschaftliche Training wachsen Hund und Mensch als Team noch um einiges näher zusammen und lernen auch im Eifer des Gefechts gut auf einander zu achten.


Wer kam auf die grandiose Idee?

Unser liebes Agility ist noch recht jung, da 1978 der erste Agilityparcours der Welt in England bei der sogenannten „Crufts Dog Show“ aufgebaut wurde. Es war Peter Meanwell, der sich vom Springreiten inspirieren ließ und diesen „Pausenfüller“ entwickelte.
Nach der ersten Vorführung war die Begeisterung der teilnehmenden Teams und des Publikums verständlicherweise sehr groß, sodass nun regelmäßig bei den Crufts solch eine Veranstaltung eingebettet wurde und sich daraus erste Agiliywettkämpfe entwickelten. Das Agility gewann so an Bekanntheit und breitete sich wie ein Lauffeuer aus.



Was wird für das Agility(training) vorausgesetzt?

Voraussetzungen an den Hund:

Der Hund sollte gesund und nicht übergewichtig sein, da ihre Körper und ihre Kondition durchaus beansprucht werden.
Ausgewachsene und gesunde Hunde könnten theoretisch direkt mit dem Sprung- und Gerätetraining beginnen. Handelt es sich allerdings um einen Junghund, dann ist es äußerst ratsam noch so lange mit dem Sprung- und Slalomtraining zu warten, bis das Knochenwachstum des Vierbeiners abgeschlossen ist. Falscher Ehrgeiz ist hier wirklich schädigend und bringt niemanden ans Ziel! Aber auch mit Junghunden kann man durchaus viele andere Geräte üben und das Sprungtraining vorbereiten.
Um bezüglich der Gesundheit ganz auf Nummer-Sicher zu gehen kann man einen tierärztlichen Gesundheitscheck durchführen lassen.
Eine weitere Voraussetzung ist ein Grundgehorsam (den man sehr gut zuhause üben kann): Kommandos wie Sitz, Bleib, Abrufen sollten von dem Hund befolgt werden. Zum einen garantiert dies die Sicherheit des Hundes und zum anderen stört man so nicht deine Trainingspartner bei ihren Übungen. Darüber hinaus sind diese Kommandos auch sehr sinnvoll um Geräte auf unterschiedlichen Weisen zu üben, was einen schnellen Trainingserfolg mit sich führen kann.

Voraussetzungen an den Hundeführer:

Aber nicht nur der Hund, sondern auch der Mensch sollte gewisse „Erwartungen“ bzw. Voraussetzungen erfüllen. Wichtig wäre zu aller erst, dass man mit einer gewissen Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Motivation ins Training komm. Alle Trainer möchten mit Rat und Tat zu Seite stehen und die Mensch-Hund-Teams bestmöglich unterstützen, was nur gelingt, wenn alle an einem Strang ziehen. Darüber hinaus gilt auch bei diesem Hundesport „Geduld ist eine Tugend“ und „Der Hund ist nur so gut wie sein Hundeführer.“. Wenn mal etwas nicht ganz so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat, dann sollte man nicht sauer auf sich oder gar seinen Hund werden. Unsere Tiere meinen es mit uns eigentlich immer nur gut und versuchen alles richtig zu machen, doch wie sollen sie dies tun, wenn wir uns gegeben falls unverständlich oder falsch ausdrücken? Wenn man Spaß an dem Sport hat, dann hat es der Hund sicher auch und man wird zusammen viele schöne und erfolgreiche Agilitystunden miteinander verbringen.

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