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Vereinsfest zum 20jährigen bestehen des VMH

veröffentlicht um 18.07.2016, 11:24 von Marcel Badeck

Nachdem die Pavillons aufgestellt, das Kuchenbuffet aufgebaut und die Stationen eingerichtet waren, eröffnete die erste Vorsitzende, Ellen Poetzsch, den Tag.

Um die Sparten einander näher zu bringen, starteten wir zunächst mit einem Kennenlernspiel: Wie lange gehört wer dem Verein bereits an? Wie heißt der Hund? Wie alt ist der Hund und in welcher Sparte ist man aktiv?

Berührungsängste durfte man bei diesem Spiel definitiv nicht haben – aber am Ende jeder Frage standen knapp 30 Mitglieder in der korrekten Reihenfolge am Seil.

Unserer Schriftführerin, Ann-Katrin Müller, erläuterte kurz den Ablauf der Rallye, die Laufzettel wurden ausgegeben und 37 Hunde starteten mit ihren Besitzern in einen aufregenden Vormittag.

An 10 Stationen, die von den einzelnen Sparten organisiert und betreut wurden, durften die Teams ihr gemeinsames Geschick unter Beweis stellen und fleißig Punkte sammeln.

Leider war der Wettergott uns heute zeitweise nicht ganz so wohl gesonnen, sodass einige Stationen unter erschwerten Bedingungen absolviert werden mussten.

Nichtsdestotrotz waren alle Teams mit großem Eifer und, noch viel wichtiger, mit viel Spaß bei der Sache.

Nach der Rallye gab es bei Wurst, Steaks und Salaten erstmal eine Stärkung. Es wurde sich ausgetauscht und besonders schön war, dass sich die Sparten untereinander austauschten und kennenlernten.

Für den Nachmittag waren die Präsentationen der Sparten angesetzt.

Unter der Leitung von Jutta Böttcher zeigten die Teams der Hundesportsparte ihr Können im Agility. Insgesamt 23 Hindernisse galt es fehlerfrei zu bewältigen, was auch jedem der Teams, trotz einem teilweise sehr rutschigen Boden, gelang.

Unter dem Beifall der Zuschauer beendete jedes Team glücklich und zufrieden seinen Lauf.

Direkt danach waren die Freizeittrailer an der Reihe. Bei dieser Tätigkeit kommt es vor allem auf den Besten aller Sinne beim Hund, nämlich den Geruchssinn an. Peter Zipf berichtete von den Aktivitäten, dem Ablauf einer Suche und informierte über den Inhalt der Ausbildung und mögliche Einsatzgebiete.

Christine Erner-Löbel übernahm anschließend als Ausbildungswart Therapiehunde das Mikrofon und stellte die Aktivitäten der Gruppe vor.

Ziel der Ausbildung ist nicht die eines Behindertenbegleithundes, sondern die Vermittlung von positiven Erlebnissen, z.B. im Seniorenheim, Kindergärten oder bei Menschen mit Behinderungen.

Ob die Arbeit mit Rollstuhlfahrern, Tricks mit unbekannten Menschen oder der einfache Körperkontakt – alle Hunde meisterten die Vorführung mit Bravour.

Die Vorstellung der Rettungshundestaffel erfolgte durch Wiebke König.

Dank vieler Helfer konnte die so wichtige Arbeit der Rettungshunde eindrucksvoll vorgestellt werden. Bei der ein oder anderen Anzeige bewiesen die Hundeführer einen guten Stand und konnten gemeinsam mit dem Hund den Weg zu den verletzten Menschen antreten.

Last but not Least war das neueste aller Hundesportangebote an der Reihe: DogFrisbee.

Mirja Kasper erklärte die speziellen Eigenschaften von den Hundefrisbees und die Besonderheit dieser, im Verein noch neuen Sportart.

Fünf Teams präsentierten auf unterschiedliche Möglichkeiten den Weg zum richtigen Spiel mit dem Hund, sodass sich jeder einen Einblick in den Aufbau verschaffen konnte und wer weiß – vielleicht wird der ein oder andere Zuschauer auch schon bald ein Frisbeespieler?

Nun war die Prämierung der Rallye-Sieger an der Reihe.

Da es sowohl in der Team-, als auch in der Einzelwertung einen Punktegleichstand bei den ersten Plätzen gab, musste in einem Hunderennen-Stechen die Entscheidung fallen.

In der Einzelwertung kämpften Marcel Badeck und Sam, sowie Rebecca Meier und Flash um den ersten Platz.

Flash entschied das Rennen für sich und sicherte sich somit den ersten Platz.

Der zweite Platz ging somit an Marcel und Sam, der dritte Platz an Mauro und Ayla.

In der Teamwertung wurde das Stechen zwischen den Teams „FLAM“, bestehend aus Rebecca, Mirja und Mauro und dem Team „Trivial“, bestehend aus Marcel und Stephan, ausgetragen.

Aus den Teams traten Mirja mit Lu und Stephan mit Leni gegeneinander an.

In diesem Rennen konnte sich Lu knapp gegen Leni durchsetzen und somit den letzten Lauf des Tages zugunsten ihres Teams entscheiden.


Vielen Dank allen kleinen und großen Teilnehmern, Organisatoren und dem Vorstand des VMH für dieses wirklich gelungene Fest.

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